Ich lache gern.

Ich lache gern.

Ich esse gern.

Ich wohne gern.

Ich denke gern.

 

Alles was man gern macht, macht man gut – hat schon meine Oma Susi gesagt.

 

Ich weiß nicht alles – ich habe sicher nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen.

Ich kann nichts besser als die anderen in meiner Branche – fast nichts. 

Aber um genau zu sein, dieses „fast“ macht den Unterschied. Weil ich habe mich entschieden.

Ich mache nur die Dinge, die ich gern mache. Und dann werden sie immer gut.

 

Als ich mit kurz nach 50 beschlossen habe, mein Leben nochmal neu auszurichten habe ich mir zwei Versprechen gegeben:

Ich mache nur mehr das, was ich gerne tue.

Ich arbeite nur mehr mit Leuten, die ich mag, die mich inspirieren und die ich inspirieren kann.

Dann wird was draus. Dann wird es gut.

 

Wenn ich das ausspreche, sehen mich die Menschen meistens ziemlich verschreckt an. Ich sehe die vielen Fragezeichen in ihren Augen – „Auf welchem Planeten lebt die? Wie kann sie sich das leisten? Mag sie mich? Mag ich sie? Ich will das auch! Wie geht das? Spinnt die?"

 

Klar läuft alles nicht immer so glatt. Es gibt Tage, da kann ich keines von beiden Versprechen halten. Da ist es mühsam. Dann schlägt das Leben zu. Aber es gibt viel mehr Tage, an denen es klappt. Wo Menschen in mein Leben treten, die mich überraschen, von denen ich lernen kann. Wo ich von Früh bist spät Dinge tun kann, die ich mag. Mit Menschen, die ich mag.

 

Und immer wieder kann ich auch etwas weitergeben. Im gemeinsamen Arbeiten, im Gespräch, im "Spintisieren". 

Und dann wird es gut.

 

Das hat schon meine Oma Susi gewusst.